1. Rabattverträge

Rabattverträge sind einfachhalthalber Lieferverträge zwischen den gesetzlichen Krankenkassen und den Pharmaunternehmen. Dabei schreiben die Krankenkassen, in bestimmten Zeitabständen, für Ihre Patienten die Wirkstoffe aus. Daraufhin bewerben sich die Pharmaunternehmen und hoffen so auf einen Zuschlag! Im Endeffekt gewinnt die Firma die die Arzneimittel am günstigsten für die Krankenkasse beliefern kann. Der Gesetzgeber hat diese Rabattverträge durch §129 SGB V ermöglicht. Der Apotheker ist somit verpflichtet das Rabattgünstige Arzneimittel an seine Patienten abzugeben. Gibt der Apotheker nicht das Rabattgünstige Medikament ab droht unteranderem eine Null-Retax! Das heißt der Apotheker bleibt auf den Kosten sitzen. Folge: Apotheker haben eine noch größere Prüfpflicht. Einige Patienten kommen mit den ständig wechselnden Packungen und beispielsweise Tabletten nicht klar. Für andere wiederum ist daskein Problem, da sie sagen“ wenn der Wirkstoff der selbe ist, ist mir das egal“!

Besondere Punkte:

• Rabattartikel haben sogar Vorrang vor Reimporten
• Stehen mehrere Rabattartikel zur Auswahl kann der Patient auswählen
• Die Zuzahlung des Patienten kann auf die Hälfte reduziert sein oder ganz wegfallen

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